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Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte!

Wie wir alle aus den Medien wissen, wurden von unserer Bundesregierung Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus gesetzt.

Ziel ist es die sozialen Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

Die Zahlen sprechen für sich: Wenn wir unsere Sozialkontakte um rund ein Viertel reduzieren, dann halbiert sich beinahe das Risiko einer Ansteckung um die Hälfte.

Daher wurde beschlossen, dass ab Mittwoch, den 18. März bis zum 14. April (bis zum Ende der
Osterferien) alle Schulen geschlossen bleiben.

Auch wenn die theoretische Möglichkeit besteht, sein Kind trotzdem in der Schule beaufsichtigen zu lassen, sollten wir im Interesse unserer Kinder und unserer Gemeinschaft, von diesem Angebot so gut wie möglich keinen Gebrauch machen. Umso mehr wir größere Menschenansammlungen meiden, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit sich nicht mit dem Virus anzustecken.

Der Großteil der Erkrankungen verläuft harmlos. Trotzdem ist wegen der rasanten Ausbreitung größte Vorsicht geboten. Denn jeder Träger des Virus kann nicht nur eine, sondern mehrere Personen anstecken. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionswelle zielen daher in erster Linie darauf ab, besondere Risikogruppen zu schützen und die Kapazitäten der Gesundheitsinfrastruktur aufrecht zu erhalten..

Wenn die Kinder zu Hause bleiben, muss die Aufsicht von einem Elternteil übernommen werden. Großeltern, die gegebenenfalls diese Aufgabe bis dato übernommen haben, sollten dies dezidiert nicht mehr tun. Denn genau sie stellen die zu schützende und gefährdete Altersgruppe dar.

Nutzen Sie auch das Gespräch mit Ihrem Vorgesetzen, um gegebenenfalls home office, Zeitausgleich, Urlaub oder Ähnliches für die kommenden Wochen zu vereinbaren. Sollten Sie keine Möglichkeit haben, Ihre Kinder zu Hause zu lassen, versuchen Sie Betreuungsgemeinschaften zu bilden. Ihre Kinder wären zwar dann wieder in einer Gemeinschaft – aber umso kleiner die Gruppe, umso geringer die Ansteckungsgefahr.

Regelmäßiges Händewaschen und die Verwendung von Desinfektionsmitteln tragen ebenfalls dazu bei, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Wenn Sie die entsprechenden Symptome des Corona-Virus haben, wenden Sie sich telefonisch an Ihren Allgemeinmediziner oder an die Hotline unter 1450.

Bei allgememen Fragen zum Corona -Virus können Sie auch die Nummer 0800 555 621 kontaktieren.

Uns ist allen klar, dass wir in den kommenden Wochen vor großen Herausforderungen stehen und wir werden wahrscheinlich auch nicht für jedes Problem eine Lösung oder Handlungsweisung bekommen, aber mit Umsicht und Solidarität werden wir das meistern!

Herzliche Grüße
Das Team des Elternvereins KTW